.ape nach .wav/.ogg/.mp3 konvertieren
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ape ist die Dateiendung für Monkey's Audio Dateien. Monkey's Audio ein verlustfreier Audio Codec ähnlich flac. Mit ihm lassen sich Audiodateien in hoher Qualität komprimieren. Der Codec ist noch relativ jung, und daher ist die Unterstützung unter Linux noch etwas dürftig. Hier soll beschrieben werden, wie man ape nach wav dekomprimiert und weiter umcodiert. Auch soll erklärt werden wie man ein ape mit cue in einzelne Tracks aufteilt.
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[Bearbeiten] This is all obsolete!
mac-port project has bean canceled. The MAC license is a nonsense (GPL incompatible at all) and new the MAC versions are closed source. The only secure way to get the wav format is to use the windows software.
[Bearbeiten] ape2wav
Um ape Dateien bearbeiten zu können, benötigt man das Programm MAC, kurz für Monkey's Audio Converter. Eine Linux-Version ist als Quellcode erhältlich unter [1]. Diese muss man sich selbst kompilieren. Wer damit Probleme hat, kann es mit gimpel's vorkompiliertem mac versuchen.
- Kompilieren von MAC
Man läd die source von oben genanntem Link herunter, und lese das README hinsichtlich Abhängigkeiten usw. Kompiliert wird wie gewöhnlich mit
./configure make su <passwort> make install
Somit hat man MAC installiert. Wer das nicht schafft, lade sich das von gimpel herunter, und:
chmod +x mac mv mac /usr/local/bin
- ape nach wav dekomprimieren
Um nun eine Datei zu dekomprimieren:
mac eingangsfile.ape ausgangsfile.wav -d
oder bei mehreren Dateien im selben Verzeichnis:
j = 1; for i in *.ape; do mac $i $j.wav -d; j=$[$j+1]; done
Somit hat man also seine ape Dateien in wav umgewandelt und kann sie mit lame, oggenc oder sonstigen Convertern in ein gewünschtes Format bringen.
Ein Beispiel zum Kodieren in mp3 mit lame, 192kbit:
lame -h -b 192 *.wav
WICHTIG: Bei jedem Umwandlungsprozess verliert man selbstverständlich an Qualität.
[Bearbeiten] ape und cue aufteilen
Um ein ape mit einem cue file in einzelne Tracks aufzuteilen, kann man das Programm bchunk verwenden. Dazu muss man zunächst das ape wie oben beschrieben in wav dekomprimieren. Dann kann man es 'splitten' mit
bchunk -w image.wav image.cue ausgangsfile-
Hier bedeuten
image.wav das große, dekomprimierte ape file image.cue das cue file ausgangsfile- der 'Prefix' für die Ausgangsdateien ausgangsfile-01.wav ausgangsfile-02.wav usw.
Will man das ape ohnehin in mp3 umkodieren, so kann man auch das dekomprimierte wav file zunächst mit lame in mp3 umwandeln, und anschliessend das Tool mp3splt verwenden.
Vorteil: mit mp3splt kann man den gewünschten Dateinamen für das Ausgangsfile angeben, und es schreibt auch gleich id3tags
mp3splt -c image.cue -o @a-@n-@t image.mp3
wobei
-c die cue Datei -o das Format für die Ausgangsdateien @a Künstler @n Titelnummer @t Titelname
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.monkeysaudio.com/ - Monkey's Audio Homepage
- http://sourceforge.net/projects/mac-port/ - Linux Version von Monkey's Audio Converter (MAC)
- http://lame.sourceforge.net/ - Lame mp3 Encoder Homepage
- http://he.fi/bchunk/ - bchunk Homepage
- http://www.vorbis.com/ - Vorbis Tools (oggenc) Homepage
- http://mp3splt.sourceforge.net/ - mp3splt Homepage
- http://gnormalize.sourceforge.net/ - Grafische Oberfläche für viele hier genannte Tools
Bitte beachte auch den Hinweis zu Codebeispielen!

