Ubuntu

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Ubuntu Linux
Linux Distribution auf Debian Basis
Entwickler Canonical Ltd.
Aktuelle Version 8.10
Kategorie Linux Distribution
Lizenz
Website Ubuntu.com

Ubuntu ist eine Linux-Distribution basierend auf Debian. Der Name „Ubuntu“' stammt aus der Sprache der Zulu und der Xhosa. Er bedeutet soviel wie „Menschlichkeit gegenüber Anderen“, aber auch für den Glauben an ein „universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet“. Das (Haupt-)Ziel des Ubuntu-Projektes ist es, eine benutzerfreundliche Distribution zu erstellen.

Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Geschichtliches

Ubuntu Dapper Drake Desktop

[Bearbeiten] Ubuntu – eine Erfolgsgeschichte

Ubuntu wurde von der Firma Canonical Ltd und dessen Inhaber Mark Shuttleworth entwickelt und kam im Herbst 2004 erstmals auf den Markt. Seitdem folgte eine immer stärkere Verbreitung von Ubuntu. Dies gipfelte darin, dass die Version 5.04 bereits auf Distrowatch zur beliebtesten Linuxdistribution geführt wird/wurde. Seit dem 08. 07. 2005 übernimmt die eigens dafür gegründete Ubuntu Foundation die Verbreitung und Weiterentwicklung von Ubuntu. Dieser Schritt war lange überfällig, damit Ubuntu endlich wirklich als freie Distribution angesehen werden konnte.

[Bearbeiten] Versionsangaben

Die Ubuntu-Versionen erhalten immer eine eine einheitliche Versionsnummer und einen „Spitznamen“ mit auf den Weg. So hießen die letzten Versionen 4.10 Warty Warthog, 5.04 Hoary Hedgehog (altersgrauer Igel), 6.06 Dapper Drake, 6.10 Edgy Eft, 7.04 Feisty Fawn und 7.10 Gutsy Gibbon (mutiger Gibbon). Die aktuelle Version ist 8.04 Hardy Heron, die als LTS-Version, wie vorher schon Dapper, drei Jahre lang offiziell von Cannonical mit Updates und Support unterstützt wird.

Wie einem sicherlich auffällt, ist die Versionsnummernvergabe bei Ubuntu sehr regelmäßig. So folgt dem Erscheinungsjahr immer der Erscheinungsmonat. Ubuntu bringt jedes halbe Jahr eine aktualisierte Version auf dem Markt und folgt damit den Veröffentlichungszyklen des GNOME-Projektes. Das hat z. B. den Vorteil, dass Firmen sich besser auf Updates einstellen können, insbesondere da der Erscheinungstermin dann auch eingehalten wird. Von Seiten Cannonicals wird angestrebt, dass auch andere auf GNOME basierende Distributionen diesem Releasezyklus folgen, um mehr Einheitlichkeit zu erreichen.

[Bearbeiten] Ubuntu Derivate

[Bearbeiten] Offiziell unterstützte Projekte

Kubuntu
(mit KDE-Oberfläche)
Xubuntu
(mit XFCE-Oberfläche)
edubuntu
speziell für den schulischen Einsatz konzipiert wurde.

[Bearbeiten] Inoffizielle Ubuntu-Projekte

ubuntu-server
Auch eine speziell auf Server abgestimmte Ubuntu Version wird mittlerweile angeboten.
Ubuntu Studio
Ubuntu Multimedia Version

[Bearbeiten] Distributionen, welche auf Ubuntu basieren

[Bearbeiten] Ubuntu-Interna

[Bearbeiten] Paketsystem

Da Ubuntu auf Debian aufbaut, verwendet es auch das deb-Dateiformat und das Programm APT zum Aktualisieren des Systems. Schnell wird man sehen, dass die Paketanzahl, die Ubuntu von Haus aus mitbringt, sehr beschränkt ist. Das hat die Ursache, dass die Ubuntu Entwickler die gesamten Pakete in vier Kategorien eingeordnet haben, die nachfolgend näher erläutert werden:

Main
Diese Kernkomponenten umfassen nur die Pakete, die den Ubuntu-Lizenzanforderungen entsprechen und die das Ubuntu-Team unterstützt. Damit soll ein allgemein nutzbares Linux-System zur Verfügung gestellt werden. Für alle Pakete in dieser Sektion garantiert das Ubuntu-Team technische Unterstützung und rechtzeitige Sicherheitspatches.
Restricted
Zu den Restricted-Komponenten gehört Software, die die Ubuntu-Entwickler wegen ihrer Wichtigkeit unterstützen, die aber nicht unter einer geeigneten freien Lizenz stehen, um sie in main zu implementieren. Es handelt sich zumeist um binäre Pakete für Grafikkarten-Treiber. Der Grad an Unterstützung ist eingeschränkter als für main, weil die Entwickler keinen Zugriff auf den Quellcode haben.
Universe
Die Universe-Komponenten umfassen ein breites Spektrum an freier Software, die unabhängig von ihrer Lizenz nicht vom Ubuntu-Team unterstützt wird. Damit hat der Benutzer die Möglichkeit, solche Programme innerhalb des Ubuntu-Paketverwaltungssystems zu installieren, aber sie sind getrennt von unterstützten Paketen wie in main und restricted.
Multiverse
Zu den Multiverse-Komponenten gehört ein noch breiteres Spektrum an Software, jedoch unfreier, die das Ubuntu-Team nicht unterstützt.

[Bearbeiten] Das Sicherheitskonzept

Ubuntu hat eine etwas eigenwillige Art, bei der Installation die Benutzer anzulegen. So wird standardmäßig kein Benutzer root angelegt, sondern der bei der Installation festgelegte Benutzer ist eine Art »Halbroot«. Geht es darum, Pakete zu installieren oder aber sonstige Aufgaben zu meistern, die sonst von root durchgeführt werden, so greift man bei Ubuntu meist auf den sudo-Befehl und das Benutzerkennwort des als ersten angelegten Benutzers zurück.

Möchte man wie gewohnt eine Benutzer zum Arbeiten und einen Benutzer mit Administrationsrechten haben, hilft die Aktivierung des root-Kontos mit dem Befehl

sudo passwd root

oder man verwendet

sudo -s

Das ist die elegantere Lösung und sollte bevorzugt werden!


[Bearbeiten] Weblinks


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